ULI M SCHUEPPEL - bio/filmgraphy

2010 wird das abendfüllende Dokumentaressay tranzania.living.room. veröffentlicht. Eine atmosphärische Reise durch die Zwischenräume der Imagination - Tanzania/Deutschland. (Premiere: 39. Int Film Festival Rotterdamm & 33. Göteborg Int. Film Festival)

2008/2009 hat Uli M Schueppel den Dokumentarfilm VON WEGEN realisiert. Der Film erzählt von Ost/West-Wegen am 21.12.1989, zum ersten Konzert der Einstürzenden Neubauten ins Kulturhaus des VEB Elektrokohle, im Osten Berlins, der (noch-) Hauptstadt der DDR. Eine Road-Movie in die deutsche Zwischenzeit. VON WEGEN wurde uraufgeführt im Programm der 59. Int. Filmfestspiele Berlin (Panorama) und lief auf etlichen Int. Festivals (u.a. Thessaloniki, Copenhagen). Unter dem Verleihtitel ELEKTROKOHLE (VON WEGEN) kam er in die Kinos, und wurde auf zahlreichen internationalen Veranstaltungen aus Anlass des 20jährigen Jubiläums des Mauerfalls gezeigt.

Für die isländische Band Singapore Sling dreht Uli M Schüppel 2008 das Musikvideo zum Song Godman.

2007/08 dreht und produziert Uli M Schueppel das Filmessay Der Tag eine Meditation über die unmittelbare Nähe des Todes und seine Geographie. Der Film in Zusammenarbeit mit der Originaltonkomposition von FM Einheit ist der zweite Teil seiner "Gesänge"-Trilogie. (. (Festivaleinladung: Int. Dokfilmfestival Leipzig 08 (Wettbewerb); Int. Film Festival Rotterdam 09; 11. Buenos Aires Festival International de Cine Indipente / BAFICI)

2006/07 entstehen verschiedene Foto/Video-Arbeiten/Installationen in Zusammenarbeit mit der norwegischen Fotografin Marie Sjoevold. Bubble&Puddle (Asker Museum 06, Oslo, Norwegen), Disappearing Hours (Galerie Hornbaek 07, Kopenhagen, Dänemark; Gallery Tembi, Jogjakarta, Indonesia.), This Bird Has Flown (Norwegien Wood).

2006 entsteht der eigenproduzierte Dokumentarfim BerlinSong - eine musikalische Liebeserklärung an den Mythos Berlin. Der Film feiert seine Premiere im offiziellen Programm der 57.Int. Filmfestspiele Berlin (Panorama) und wird weltweit auf etliche Festivals eingeladen. Der deutsche Kinostart erfolgt im September 2008.

Für den australischen Musiker Mick Harvey (Bad Seeds) dreht Uli M Schueppel 2005 das Musikvideo zum Song Hank Williams Said It Best.

2004 entsteht die Kurzdokumentation The Song mit Nick Cave & The Bad Seeds

2003/04 hat Uli M Schueppel gemeinsam mit Ben Becker und Peppi Streich das surreale Spielfilm-Essay Santos - Heroic deeds, no one needs (Santos - Heldentaten, die keiner braucht) geschaffen (Premiere: Hofer Filmtage 2005)

Seit 2002 ist er regelmäßig als Gastdozent für "Dramaturgie & Regie" an der Deutschen Film- und Fernseh- Akademie, Berlin (DFFB), Berlin tätig.

Seit 2002 Mitglied der Europäischen Filmakademie (EFA)

Für die Int. Filmfestival Berlin hat er, als digitale Animation, den offiziellen Berlinale - Trailer/Opener, ab 2002 (in Zusammenarbeit mit Das Werk- Berlin). Ebenfalls als digitale Animation kreiert er den Delphi - Trailer/Opener (Filmverleih) seit 2003.

2001 initiiert er den 'digital fiction-award' für das Berlin Beta-Filmfest version 01. In dem 2002 umorganisierten Festival unter neuem Namen "b.film & digital vision Festival" ist Schueppel als Kurator der 'digital vision' Sektion, und für die Programmierung der Filme zuständig. Bei der Konferenz des im Rahmen der Medienwoche Berlin-Brandenburg stattgefundenen 'Festival for Digital Media, Business and Culture' ist er als Kurator für den Bereich 'digital entertainment' verantwortlich. In zahlreichen Konferenzen und Panels referiert er über das digitale Filmemachen.

1999/2000 hat Uli M Schueppel mit planet alex einen der ersten abendfüllenden Spielfilme auf Mini-DV in Deutschland gedreht und produziert ('de.flex-film' Co-ZDF). planet alex - ein Episodenfilm über junge Menschen und ihren Geschichten rund um den Berliner Alexanderplatz - läuft 2001 auf etlichen int. Filmfestivals (u.a.: Max-Ophüls-Wettbewerb, Saarbrücken; Tiger Award-Wettbewerb, Rotterdam; Int. Russ. Filmfestival Sochi, (Comp.); Sarajevo (New Currents); Golden Horse-FilmFestival, Taiwan; New Films, Museum of Modern Art, NY; Hirshhorn-Smithsonian, Washington; SeNef-Festival for Digital Media, Seoul-Korea...). In planet alex kombiniert Schueppel auf ungewöhnliche Weise seine Erfahrungen aus Musikclips, Doku-Essays und Spielfilmen (www.planetalex-film.de). (Vom ZDF nominiert für den Deutschen Fernsehpreis 2002 in den Kategorien "Beste Filmmusik" und "Beste weibliche Nebendarstellerin.")

1998 gemeinsam mit Milanka Comfort, Gründung der Produktionsgesellschaft: deflex-film, schüppel-comfort gbr.

Zwischen 1994 - 98 laufen seine Dokumentar- und Essayfilme mit großem Aufsehen auf unzähligen internationalen Filmfestivals (u.a. Berlinale-Forum, Rotterdam, Montreal, Edinburgh, New York): The Place (Der Platz) (Co-ZDF,1997) - ein atmosphärisches Ton-Filmessay (in Zusammenarbeit mit FM Einheit) zu den Bauarbeiten am Potsdamer Platz. Sid&Nancy; Ex&Pop (Co-3sat,1996) - Doku über die Entstehung eines Theaterstücks von und mit Meret und Ben Becker. Frozen Stories (Jahre der Kälte) (Co-ZDF,1994) - ein Essay-Film über den Aufenthalt seines verstorbenen Vaters als politischer Häftling in den Stalinistischen Gulags. (Musik: Blixa Bargeld)

Sein erster abendfüllender Spielfilm Fatherland (Vaterland) (Co-ZDF,1992) gewinnt den OCIC Award 93 (Int. Filmpreis der Kath. Kirche) - die metaphorisch-tragische Reise eines Algeriers, der seine kleinen Sohn durch ein kaltes Nachwende-Deutschland entführt. (Int. Filmfestival: Rotterdam, Göteborg, Montreal, Melbourne, Amiens, Rimini, u.v.a.)

Die Filmakademie schließt er mit dem Dokumentarfilm The Road, to God knows where (Co-Dffb/Mute-Films,1990; Vertrieb BMG) über Nick Cave & The Bad Seeds ab - ein Roadmovie über die Schattenseite des Star-&Touralltags.

1989 entsteht das Musikvideo The Gun für Crime and The City Solution.

Sein erster semi-langer Spielfilm Nihil (Co-Dffb,1987) sorgt für überraschung bei den Hofer Filmtagen 88 und gewinnt u.a. den Special Jury-Award, Montreal 88; Honorable Jury-mention, Wilhelmshaven 89; 2nd Nino Rota-price, Trento Cinema 89.

1984-89 studiert Uli M Schueppel an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) den Bereich Regie (Diplom ).

Zwischen 1982 und 86 entstehen zahlreiche Musikclips und Kurzfilme (playBack2 (85); Copy against Copy (86); u.a.). Nebentätigkeiten als Radiomoderator ("Slime-Line Show", Radio 100), Autor (u.a.:"NoMade in Germany", "Vip Dip Deluxe", "Eine Überdosis Aspirin", "In Licht. Ein Schrei. - Carl Mayer"), Musiker ("Fremdkörper"), Barkeeper ("X'n Pop", Berlin), u.v.m.